Dalmatiner WurfkisteIm März hat dann Frau Weiss, unser Frauchen, angefangen, für uns ein neues Zuhause zu suchen. Zu dieser Zeit habe ich zum ersten Mal die Vorteile der Taubheit kennengelernt. So habe ich nämlich die Gespräche über Einschläfernlassen von tauben Hunden gar nicht mitgekriegt - ich wäre ja glattweg vor Schreck gestorben.
Aber Gott sei Dank hat mein Frauchen nicht im Traum dran gedacht, so was mit mir zu machen.
Im Gegenteil: sie hat in Hamburg und Hannover Annoncen aufgegeben, dass sie speziell für mich ein ganz liebes zu Hause sucht.
Zu der Zeit war ich schon acht Wochen alt und putzmunter.
Dalmatiner Bella und Biggy

Am 18. März 2000 kamen dann eine Frau und ein Mann, um mich kennenzulernen.
Und unser Frauchen hat auch ganz dolle aufgepaßt, dass die die richtigen für mich wären.
Die haben auch einen Dalmatiner dabeigehabt - so einen großen habe ich noch nie gesehen! Aber ich hab schon damals keine Angst vor dem gehabt: der hat sich nämlich gar nicht zu uns hergetraut! Ich glaube, der hat uns Welpen für Katzen oder so was ähnliches gehalten - obwohl ich noch gar nicht weiß, was das ist.

Am 22. März sind die beiden dann wieder von Hannover zu uns gekommen, um mich abzuholen. Ich durfte dazu sogar ganz alleine mit meiner Mama Bella in die Küche und dort etwas rumtoben. Dalmatiner Basco und BiggyMeinem bisherigen Frauchen ist der Abschied gar nicht leicht gefallen, und ich hab an sich gar nicht so richtig geschnallt was los ist. Erst im Auto dachte ich mir, dass jetzt etwas wichtiges passiert. Aber ich war von dem Herumtoben so müde, dass ich gleich eingeschlafen bin. Aufgewacht bin ich erst wieder kurz vor Hannover (ich hatte Kohldampf!) und dann waren wir auch schon in meinem neuen Zuhause.
Zuerst blieb ich mal ein bisschen im Garten - ich musste auch mal dringend! Und da kam dann auch wieder der grosse Dalmatiner, Basco heißt er, und hat immer hinter mir dreingeschnüffelt.

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