Brücke wird saniert

Die Stadt stellt das Material - und ehrenamtliche Helfer sanieren die marode Brücke über die Beeke am Sportplatz.

1986 hatte das THW Ronnenberg die Brücke gebaut und im September wurde sie feierlich eingeweiht..
Auf dem Bild rechts durchschnitten der damalige Ortsbürgermeister Hermann Deiters und der THW-Ortsbeauftragte Franz Ligowski die rotweißen Absperrbänder und übergaben mit dieser Handlung die Brücke der Öffentlichkeit.
Die Fußgängerbrücke ist knapp acht Meter lang. Sie ruht auf 1,20 Meter tief ausgeschachteten, frostsicheren Betonfundamenten. Die schwere Holzträgerkonstruktion hat nach eigenen Berechnungen des THW eine Tragkraft von vier Tonnen.
In der Berichterstattung der Calenberger Zeitung vom 23.9.1986 hieß es damals:
"Ein Sprecher des TV Jahn Leveste schlug bei der Brückeneinweihung auch eine mögliche Erweiterung des Levester Sportplatzgeländes in östlicher
     Brücke 1986
Levester BrückeRichtung vor. Durch die neue Brücke könnten der alte Sportplatz und die gewünschte Sportplatzerweiterung auch optimal verbunden werden."
Zudem wurde vermerkt, dass für die Brücke noch ein passender Name gesucht wird. (Anm. der Red.: wieso benennt man die Brücke eigentlich nicht nach dem damaligen Sprecher des TV Jahn ?)

Nicht nur an diesem Rückblick merkt man, dass seither 23 Jahre vergangen sind. Auch an den 5 cm starken Holzbohlen hat der Zahn der Zeit genagt und das Begehen der Brücke wurde langsam aber sicher gefährlich.
Vor fast einem Jahr beantragte der TV Jahn Leveste bei der Stadt das Material zur Sanierung, die Arbeiten wollte man selbst erledigen.

Jetzt war es endlich so weit:
Am 5. August wurden die Hartholzbohlen geliefert.
Und die Helfer standen bereit:
Hans-Bernd Fuchs vom THW Ronnenberg, der vor 23 Jahren bereits dabei war, sowie der harte Kern der Old-Boys des TV Jahn Leveste:
Franz Kuhnert, Willli Häck, Willi Pardey, Erhard Jakob, Paddy Wenzel und Peter Kühlechner waren samt Werkzeug (darunter 7 Akkuschrauber!) zur Stelle.
Die eine oder andere Maschine musste noch herbeigeschafft werden, aber die Arbeit ging flott von der Hand.
Einen kurzen Besuch statteten auch ab Herr Holger Spohr (zuständig bei der Stadt für Landschaftsplanung, Landschaftspflege, Naturschutz, Naherholungsplanung, Grünflächen und Umweltschutz) und Herr Frank Hermann von der Calenberger Zeitung.
Ansonsten konnte nur noch eine Bratwurst mit Nudelsalat, gestiftet vom TV Jahn, die Arbeitswut bremsen.
Levester Brücke
Levester BrückeLevester Brücke   Die Arbeiter am Werk
Laut Herrn Fuchs ist die Unterkonstruktion samt Fundament noch in einem guten bis sehr guten Zustand. Bei der nächsten Sanierung müssten jedoch auch die Trägerbalken erneuert werden. Ob das die Old-Boys noch aktiv miterleben, ist aber fraglich.
Fest steht, dass die Brücke am frühen Nachmittag fertig eingedeckt war. In den nächsten Tagen muss noch das Pflaster auf der Sportheim-Seite angehoben werden, um auf das gleiche Niveau  mit dem neuen Brückenbelag zu kommen. Zudem soll hier ein Gitter-Regenabfluss verhindern, dass das Wasser vom Pflaster auf die Brücke gespült wird. Auf der Feldwegseite muss noch Split aufgeschüttet werden, damit die Radfahrer ihren gewohnten Schwung um die Kurve nicht unsanft beenden.
Levester Brücke