Hinweis: Dieser Artikel bezieht sich
nicht speziell auf die
Rasse der Dalmatiner.
Leidet Ihr Dalmatiner unter dem Bronze-Syndrom, dann sehen Sie auch unter
Fellverfärbungen und Ernährung
nach.
Haut- und Allergieprobleme beim Hund
Autor: Cheryl Minnier, cminnier@epix.net
Copyright 1996 beim Autor
Übersetzung mit freundlicher Genehmigung des Autors:
P. Kühlechner (ohne Gewähr) Copyright 1999
Den Original-Text finden Sie unter http://www.k9web.com/dog-faqs/medical/canine-allergies.html
Inhaltsverzeichnis
Einführung
Die häufigsten medizinischen Probleme, die es bei Hunden gibt, haben
etwas mit der Haut oder den Ohren zu tun.
Im Gegensatz zum Menschen, die bei Allergien in Form von nasalen Symptomen
reagieren, reagieren Hunde mit Hautproblemen. Diese Probleme reichen von
Schwächen in der Fellstruktur oder -länge, über Kratzen
und Knabbern bis zu Hot Spots und Selbstzerstümmelung. Allergien können
auch eine Rolle bei chronischen Ohrentzündungen spielen. Und damit
Diagnose und Behandlung nicht zu einfach wird, können auch noch Schilddrüsenerkrankungen
eine Rolle spielen.
Um diese frustrierenden Symptome in den Griff zu bekommen, bedarf es
einer sorgfältigen und systematischen Vorgehensweise. Schnellschüsse
bringen normalerweise nichts und steigern nur die Frustration der
Besitzer. Dieser
Artikel will Diagnose und Behandlung abdecken; Inhalations-, Floh-
und Nahrungsmittel-Allergien. Ich werde auch kurz auf Schilddrüsenkrankheiten
und Störungen im Immunsystem eingehen.
Denken Sie daran, daß die beste Informationsquelle immer noch
Ihr Tierarzt ist. Viele Veterinäre entdecken heute die Notwendigkeit
einer ganzheitlichen Allergiebehandlung anstelle von (möglicherweise
nutzlosen oder gefährlichen) Versuchen mit Corticosteroiden. Wenn
Ihnen Ihr Tierarzt nicht hilft, suchen Sie so lange weiter, bis Sie einen
finden, mit dem Sie zufrieden sind.
Allerdings müssen Sie auch daran denken, daß Erfolg oder
Miserfolg einer Behandlung hauptsächlich von Ihnen abhängt. Für
diese Probleme gibt es keine magische Pille. Es gibt leider auch keine
"Kur", sondern nur systematische Behandlungsmöglichkeiten.
Viele der folgenden Informationen stammen aus "Guide to Skin and Haircoat
Problems in the Dog" von Lowell Ackerman, DMV.
Inhalations-Allergien
Die Substanzen, die bei Hunden allergische Reaktionen auslösen können,
sind in der Regel die gleichen, die beim Menschen solche Reaktionen auslösen
können, einschließlich Pollen, Staubmilben und Schimmel.
Einen Anhaltspunkt zur Diagnose dieser Allergien gibt der Blick auf
den zeitlichen Ablauf der Reaktion. Passiert es das ganze Jahr hindurch?
Dies könnte Schimmel oder Staub sein. Passiert es nur zu bestimmten
Jahreszeiten, können Pollen die Übeltäter sein.
Symptome von Inhalations-Allergien sind: KRATZEN, BEISSEN, KAUEN AN
DEN FÜSSEN UND PERMANENTES LECKEN. Das Jucken kann am stärksten
an den Pfoten, Flanken, Leisten und Achselhöhlen sein. Die Hunde reiben
vielleicht ihr Gesicht auf dem Teppich, die Ohrlappen können rot und
heiß werden. Chronische Ohrentzündung kann folgen.
Die Haut kann sich verdicken und fettig werden und riecht streng. Hot
Spots können sich durch Reizungen vom dauernden Kratzen und Kauen
entwickeln, was dann wiederum Infektionen zur Folge hat. Allergien werden
auch als eine mögliche Ursache für 'Acral Lick Granulomas' angesehen,
ein frustrierender, behandlungsresistenter Zustand, bei dem sich der Hund
durch permanentes Lecken wunde Stellen auf seiner Haut zufügt.
DIAGNOSE
Wenn ein Hund die oben genannten Symptome zeigt und gut auf die nachfolgend
beschriebene Behandlung anspricht, sind keine weiterführenden diagnostischen
Tests nötig. Wenn das Problem ernsthafter Natur ist und einfache Behandlungsmaßnahmen
nicht ansprechen, kann ein Allergietest gemacht werden. Dabei wird ein
Teil der Haut rasiert, und verschieden Substanzen werden in die Haut injeziert,
um feststellen zu können, ob sie Reaktionen hervorrufen. Wenn dies
der Fall ist, wird eine Serie von individuell abgestimmten Injektionen
über einen gewissen Zeitraum hinweg verabreicht (es wurde auch ein
Bluttest entwickelt, um Allergene festzustellen, aber seine Wirksamkeit
ist noch nicht nachgewiesen. Er sollte den Fällen vorbehalten bleiben,
in denen der Hauttest nicht möglich ist).
BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
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Symptomatische Therapie
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Die Behandlung der Symptome kann beinhalten: kühle Bäder mit
kolloidalem Hafermehl, Epsom-Salz, oder medizinischen Shampoos. Dies kann
öfters gemacht werden, bringt aber nur vorübergehende Besserung.
Vorsciht sollte man walten lassen bei Sprays und Salben, da viele möglicherweise
schädliche Substanzen beinhalten. Laut Dr. Ackerman ist Dermacool
ein sicheres Spray, es enthält den Virginischen Zauberstrauch. Cortispray
ist ein schwachdosiertes, nonsystemisches Cortison-Spray, das für
kurze Zeit problemlos angewandt werden kann. (Anm.: die Medikamente
beziehen sich auf den US-Markt)
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Immuntherapie
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'Allergy Shots' sind sehr sicher und viele Menschen haben damit große
Erfolge, jedoch sind sie sehr langwierig. Es kann 6 bis 12 Monate dauern,
bevor eine Besserung sichtbar wird. Ich habe mit Dr. Christine Johnson,
einer Veterinärin in der Dermatologie der Universität Pennsylvania,
über intradermale Hauttests bei Inhalationsallergien gesprochen. Sie
berichtet von einer durchschnittlichen Erfolgsrate von 70-75 %. Dies bezieht
sich auf Hunde, die überhaupt irgendeine Besserung zeigten. Die getesteten
Substanzen beinhalten Katzen(!)-Haare, Wolle, Schimmel, Staub, Bäume,
Insekten, Pflanzen und Pollen. Vor dem Test muß das Tier über
eine bestimmte Zeit frei von Steroiden, oral oder injeziert (incl. derer,
die in Augen- und Ohren-Medikamenten enthalten sind), um zu einem einwandfreien
Testergebnis zu kommen. Insgesamt werden ca. 60 verschiedene Substanzen
getestet.
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Corticosteroide
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Diese Verbindungen reduzieren den Juckreiz durch Minderung der Entzündung.
Allerdings greifen sie auch alle Organe im Körper an. Nach Dr. Ackermann
sollte diese Steroide nur angewandt werden, wenn es sich um kurzzeitige
Allergien handelt, die benötigte Menge klein ist, oder als letztes
Mittel, um den Hund von übermäßigen Plagen zu erlösen.
Nebeneffekte können dabei gesteigerter Durst und Appetit, gesteigerter
Harndrang und Verhaltensänderungen sein. Langzeitanwendung
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kann sich auswirken in Diabetis, verminderte Widerstandsfähigkeit
gegen Infektionen und erhöhte Empfänglichkeit für Ohnmachtsanfälle.
Steroide erkennt man an der Endung -on(e), wie Kortison, Dexamethason,
Prednison etc. Kurz, auf jeden Fall sollten gegebene Alternativen zu Steroiden
immer in Betracht gezogen werden.
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Antihistamine
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Antihistamine können beim Hund ohne großes Risiko eingesetzt
werden. Über ein drittel der Hundebesitzer berichten hier von Erfolgen.
Der Hauptnachteil, wie auch beim Menschen, ist die Beruhigungswirkung.
Dr. Ackermann empfiehlt hier, daß mindestens drei verschieden Typen
von Antihistaminen erprobt werden sollen, bevor man die Therapie aufgibt.
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Laut Dr. Johnson ist das häufigste Problem mit dieser Art von Behandlung,
daß die Besitzer zu niedrigen Dosierungen verabreichen. Stimmen Sie
mit Ihrem Tierarzt die richtige Dosis ab. Antihistamine, die gewöhnlich
für Hunde eingesetzt werden, sind z.B.: Tavist, Benadryl, Chlortrimeton,
Atarax und Seldane. Ich persönlich habe die besten Erfahrungen mit
Atarax gemacht.
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Omega-3 and Omega-6 Fettsäuren
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Diese Fettsäuren sind natürliche Ausbruchshemmer. Berichtet wird
von Erfolgen bei 20 % der allergischen Hunde. Meine eigene Erfahrung zeigt,
daß die Zahl eher etwas höher ist. Sie sind sicherlich einen
Verssuch wert, da sie nicht schädlich sind und praktisch keine Nebenwirkungen
haben. Omega-3-Fettsäuren finden sich in Fisch-Ölen (speziell
Dorsch, Kabeljau) und Omega-6-Fettsäuren werden von Pflanzen gewonnen,
die Gamma-Linol-Säure (GLA) enthalten, z.B. Öl von der Nachtkerze.
Diese Nahrungszusätze unterscheiden sich von jenen, die für ein
glänzendes Fell verkauft werden. Sie führen zu Reduzierung von
Entzündungen, die zu Hautwunden führen können, aber sind
nicht sehr wirksam bei der Reduzierung des Juckreizes. Produkte, die sowohl
Omega-3 als auch Omega-6 Fettsäuren enthalten sind z.B.: Omega Pet,
Derm Caps und EFA-Z Plus.
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Umfeld-Kontrolle
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Wenn Sie wissen, auf was Ihr Hund allergisch reagiert, ist natürlich
die Vermeidung der betreffenden Stoffe die beste Methode, um die Allergie
in den Griff zu bekommen. Selbst wenn Ihr Hund desensibilisiert worden
ist, ist es am besten, diese Allergene völlig zu meiden. Schimmel
kann reduziert werden durch Einsatz von Lufttrocknern oder durch Aktivkohle,
die sie auf die Erde der befallenen Pflanzen legen. Staub und Pollen bekämpft
man am besten mit einem Air Cleaner mit einem HEPA-Filter. Auch Klimaanlagen
können die zirkulierende Menge der Allergene in der Luft reduzieren,
da die Fenster verschlossen bleiben.
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Vorbeugung
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Da es nichts gibt, was einen Hund davon abhalten könnte, Allergien
zu entwickeln, sollten Züchter darauf achten, daß ALLERGISCHE
HUNDE NICHT IN DER ZUCHT VERWENDET werden!!! Dr. Johnson bestätigt,
daß es klinisch bewiesen ist, daß Allergien erblich sind.
Allergien durch Nahrung oder Flohbisse
Der bisherige Abschnitt befasste sich mit Atopie oder Inhalations-Allergien.
Dieser Abschnitt behandelt Nahrungs-Allergien, oder präzise ausgedrückt,
Futter-Sensibilitäten. Viele der hier aufgeführten Informationen
stammen aus "Hair and Skincoat Problems in the Dog" von Lowell Ackerman
D.V.M. und einem Interview mit Dr. Scott Krick vom VCA Sinking Spring Veterinary
Hospital.
Nahrungsmittel-Allergien sind nur für rund 10% der Hunde-Allergien
verantwortlich, aber sie sind leicht zu behandeln, und so macht es Sinn,
in diese Richtung zu testen, falls Sie den Übeltäter für
die Hautprobleme Ihres Hundes hier vermuten.
Ähnlich wie bei Inhalations-Allergien zeigt sich die Futter-Sensibilität
durch ein juckendes Fell. Andere Symptome sind Juckreize im Anal-Bereich,
Kopfschütteln, Ohrenentzündungen, Lecken der Vorderpfoten, Gesichtsreiben
auf dem Teppich und seltener Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Niesen,
asthma-ähnliche Symptome, Verhaltensänderungen oder Anfälle.
Viele Besitzer hegen keinen Verdacht auf Nahrungs-Allergie als Ursache
für das Hautjucken ihres Hundes, da sie sein ganzes Leben das gleiche
Futter gegeben haben und nun plötzlich solche Symptome auftauchen.
Aber Hunde können solche Allergien im Laufe der Zeit entwickeln,
so daß trotzdem Nahrungs-Allergien nicht ausgeschlossen werden können.
Ein anderes Missverständnis ist, daß Hunde nur bei billigem
Futter sensible reagieren. Wenn der Hund aber allergisch gegen einen Inhaltstoff
des Futters ist, dann ist es egal, ob dieser in einem Premium-Futter oder
in der billigsten Sorte auf dem Markt ist. Ein Vorteil des Premium-Futters
ist, daß in einigen die gängigen Füllmassen vermieden werden,
die des öfteren für allergische Reaktionen verantwortlich sind.
DIAGNOSE
Hunde sind nicht allergisch gegen ein bestimmtes Futter, sondern eher gegen
bestimmte Bestandteile des Futters.
Die am meisten verbreiteten Verursacher sind Rind, Schwein, Huhn, Milch,
Molke, Eier, Fisch, Mais, Soja, Weizen und Konservierungsmittel. Viele
Tiere entwickeln neuerdings auch Allergien gegen Lamm, was man einst für
besonders hypo-allergenisch hielt, aber je mehr es eingesetzt wird, um
so häufiger tauchen diese Empfindlichkeiten auf.
Der erste Schritt in der Diagnose einer Nahrungs-Allergie ist der Ausschluß
aller möglichen Allergene und das Füttern von NUR hausgemachter
Diät mit Zutaten, die der Hund nie zuvor bekommen hat. Die Diät
sollte protein- und stärkehaltig sein. Ein gutes Beispiel ist ein
Teil Lamm, Kaninchen oder Wild gemischt mit zwei Teilen Reis oder Kartoffeln.
Während dieser Zeit wird NICHTS anderes gefüttert, keine
Kekse, Kauknochen oder gar Reste vom Tisch!! Der Hund muß auch draußen
von Kot ferngehalten werden, falls er hier schon Vorlieben gezeigt hat.
Die Diät sollte nur für einen kurzen Zeitraum verabreicht
werden, nur solange die Allergie getestet wird. Sie ist als Vollwerternährung
nicht ausreichend, um sie über längere Zeit anzuwenden. Sprechen
Sie auch mit Ihrem Tierarzt, bevor sie mit dem Test beginnen.
Wenn sich die Symptome während der Diät bessern, gehen sie
für ein paar Tage zurück auf das gewohnte Futter. Wenn die Symptome
wiederkommen, dann wissen Sie definitiv, daß irgendetwas im Futter
die Allergie auslöst.
Der nächste Schritt ist die Rückkehr zum Diät-Futter
und eine schrittweise Zugabe von einem neuen Bestandteil pro Woche (z.B.
Zugabe von Rind für eine Woche, und wenn dann keine Symptome auftreten,
in der nächsten Woche Mais hinzugen, wieder für eine Woche, u.s.w.).
Wenn auf diese Weise das Allergen gefunden ist, kann man sich auf die
Suche nach einem Fertigfutter machen, das diese Zutaten nicht enthält.
Nach Dr. Ackermann können ca. 80 % der allergischen Hunde mit
hypo-allergenischem Futter aus dem Handel versorgt werden.
Übliche hypoallergenische Diäten sind "Nature's Recipe",
"Sensible Choice" und "Natural Life". "Nature's Recipe" bietet Futter an
mit Lamm und Reis, Kaninchen und Reis, und eine vegetarische Diät,
keines davon mit chemischen Konservierungsstoffen.
Merke: Glauben Sie nicht, nur weil auf der Packung "Lamm und
Reis" steht, daß das Futter hypo-allergenisch ist. Viele enthalten
dazu Weizen, Mais, Soja, Rind oder Konservierungsstoffe.
Dieser Prozess des Ausschließens ist zeitaufwendig. Sie sollten
darauf gefaßt sein, daß es bis zu zehn Wochen dauert, bevor
Sie einen Erfolg sehen. Aber es ist die beste verfügbare Methode,
um Nahrungs-Allergien festzustellen.
Sie könnten in Versuchung geraten, auf eines der oben genannten
Futter mal probeweise für einen Monat umzusteigen. Falls es dann dem
Hund beser geht, wissen Sie zwar, daß er eine Nahrungs-Allergie hat,
aber Sie wissen nicht, welche Bestandteile Sie meiden müssen. Falls
keine Besserung eintritt, müssen Sie mit dem Ausschließungs-Test
von vorne beginnen.
Floh-Allergie
Diese Art der Reaktion, wieder verbunden mit heftigem Juckreiz, wird nicht
durch den Floh selbst sondern mehr durch das Protein in seinem Speichel
ausgelöst. Interessanterweise, so Dr. Ackermann, sind die meisten
Hunde, die für dieses Problem anfällig sind, nicht diejenigen
Hunde, die permanent von Flöhen befallen sind, sondern jene, die nur
gelegentlich mit Flöhen in Kontakt kommen! Ein einziger Biß
kann eine Reaktion auslösen, die 5 bis 7 Tage anhält. Sie brauchen
also nicht jede Menge Flöhe, um einen so befallenen Hund zu haben.
Um auf Floh-Allergie zu untersuchen, wird ein Hauttest urchgeführt,
der bereits nach 15 Minuten und dann noch einmal nach 48 Stunden kontrolliert
werden muss. Unglücklicherweise sind Injektionen zur Desensibilisierung
kaum machbar, da es sehr schwierig ist, genügend Flohsspeichel zu
sammeln, um ein Serum zu gewinnen!
Bei Hunden mit diesem Problem muß eine strikte Floh-Kontrolle
durchgeführt werden. Aber wir warnen davor, die chemische Keule auf
Ihrem Hund einzusetzen. Oft rufen solche Mittel ernsthaftere Schäden
hervor als die Flöhe, einschließlich Anfälle und Hautprobleme,
also bitte Vorsicht.
Referenzen
Ackerman, L.: Guide To Skin and Haircoat Problems in Dogs. Alpine
Publishing, 1994: 7-19.
Skin and Allergy Problems in Dogs FAQ
Cheryl Minnier, cminnier@epix.net
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