|
auch: Stuttgarter Hundeseuche, Weil'sche Krankheit
Leptospirose ist eine Krankheit, die durch eine Gruppe von spiralförmigen
Bakterien ausgelöst, den sogenannten Leptospiren. Unterschieden werden
dabei eine handvoll Hauptgruppen, hinter denen sich allerdings noch rund
200 Subvarianten verbergen. Diese Bakterien werden hauptsächlich durch
das Urin der bereits befallenen Tiere ausgeschieden. Auf diese Weise geraten
die Bakterien, auch über den Umweg des Erdreiches, ins Wasser, wo
sie wieder von anderen Lebewesen (incl. Menschen!) aufgenommen werden.
Wie kommen die Hunde zu dieser Krankheit? Wir alle kennen unsere Hunde:
Wie äußert sich die Krankheit? Die Leptospiren setzen sich in den Nieren fest. Etwa 2 Wochen nach
der Infektion zeigen sich Symptome wie Futterverweigerung, allgemeine Schwäche,
Erbrechen und auch Fieber. Hinzukommen starker Durst, Unlust zum Aufstehen,
häufiges Urinieren. Beim Druck auf die Nierengegend hat der Hund Schmerzen.
Gibt es eine Behandlung? Ja. Leptosirose läßt sich mit Antibiotika behandeln, wobei
fortgeschrittene Leber- und Nierenschäden nicht selten zum Tode führen.
Kann man Vorbeugen? Ja, und nochmals ja.
Diese Impfung schützt auch den Menschen,
der mit dem Hund zusammenlebt, davor, sich mit Leptospirose am eigenen
Tier zu infizieren !
|
|||||||||||||||||||||
|
|