Harnsäure und Purin 

Wie im Kapitel Stoffwechselprobleme von Dr. Gerold Meier beschrieben, spielt der Abbau der Harnsäure bei unserem 
Dalmatiner eine wichtige Rolle - und nicht nur bei unserem Vierbeiner, sondern auch bei manchem Herrchen. 
Die Harnsäure ist das physiologische Abbauprodukt der Purinkörper - und diese sind wichtige Bestandteile der Zellkerne aller Lebewesen. Purine werden einerseits dem Körper von außen in Form von Nahrung zugeführt, andererseits produziert der Körper selbst Purine. Werden nun zuviel Purine über die Nahrung zugeführt, versucht der Körper, seine eigene Produktion zu drosseln. Ist dies nicht in ausreichendem Maße möglich (Störung im Stoffwechsel, erblich!) steigt die Produktion der Harnsäure auch über das gesunde Maß hinaus, d.h. die Nieren sondern die Harnsäure nicht mehr in der anfallenden Menge ab. Beim Menschen führt dies unter anderem zu Gicht. 
Gegengesteuert wird in solchen Fällen durch Aufnahme von purin-armer Nahrung, die üblicherweise an ihrem Gehalt an Harnsäure ausgedrückt wird. 



Ich habe zu diesem Zweck zwei Tabellen zusammengestellt:
 
Harnsäure in Nahrungsmitteln, gruppiert nach Nahrungsmittel-Kategorien (Fleisch, Gemüse ...) Zur Tabelle
Harnsäure in Nahrungsmitteln, sortiert nach deren Harnsäuregehalt. Zur Tabelle
Quellen: 
GU-Nährwert-Tabelle, Gräfe und Unzer, München 1992 
Prof. G. Wolfram: Harnsäure, TU München 
Renner/Renz-Schauen: Nährwerttabellen, Renner Gießen, 1992 
Soucie/Fachmann/Kraut: Zusammensetzung d. Lebensmittel, WV Stuttgart, 1990
 
 
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